Uhrenturm
auf der Station Hettstedt-Kupferkammerhütte


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Informationen
    Eine Armband- oder Taschenuhr waren in der Geschichte der Bergwerksbahn für viele Jahrzehnte ein privilegierter Luxus.

    Auch wenn heute jeder eine Uhr bei sich trägt, oder er einfach auf sein Telefon bzw. Smartphone schaut, in historischer Zeit gehörten für alle gut sichtbare Bahnhofuhren einfach dazu.

    Bestandteil des Bahnhofes Kupferkammerhütte war seit jeher neben einem Lokschuppen, Sozialgebäuden und vielen Lager- und Werkstattgebäuden auch ein stattlicher Uhrenturm, der in allen vier Himmelsrichtungen den Beschäftigten der Werksbahn und den Bergleuten die Uhrzeit anzeigte.

    Das war auf der Station Hettstedt-Kupferkammerhütte nicht anders, wie uns dieses historische Foto zeigt:


    Wir kennen leider nicht den Fotografen, die Wiederentdeckung des Fotos verdanken wir Marcel.

    Natürlich spukt schon lange in unseren Köpfen der Gedanke, diesen Uhrenturm an alter Stelle wieder entstehen zu lassen.

    Angebaut am ca. 9 m hohen Uhrenturm war ab Ende der 1930er Jahre ein massives gemauertes Stellwerksgebäude, das bis Ende 1989 ein elektrisches Stellwerk für den Bahnhof Hettstedt-Kupferkammerhütte (später Bleihütte) beherbergte.

    Ende der 1960er Jahre wurde der hölzerne Uhrenturm abgerissen. Was bis zur Wende verblieb, war das Stellwerk und das gemauerte Fundament des Uhrenturmes. Geblieben ist auch das gesicherte Gebäude des Stellwerkes.

    Dieses Gebäude soll wieder saniert und der einst dort stehende, stattliche Uhrenturm soll wieder errichtet werden. Damit wäre die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in den betrieblichen Erhalt des Bahnhofes Hettstedt-Kupferkammerhütte integriert.

    Der Uhrenturm nutzt das vorhandene Fundament und würde mit moderner Uhr und Zifferblatt unter Verwendung moderner Leuchtmittel ganztags die Uhrzeit in alle vier Himmelsrichtungen anzeigen.

    Das sanierte Stellwerksgebäude soll zukünftig einen Souvenirverkauf beherbergen und die Aufenthaltsdauer der Fahrgäste von der Ankunft bis zur Abfahrt der MBB-Züge kurzweilig überbrücken.

    Es bleibt aber nicht bei diesen Gedanken, sondern es sind bereits erste konkrete Schritte gegangen worden.

    Auf dieser Webseite werden wir die kommenden Jahre vom Fortgang dieser Bemühungen berichten.

 


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